Projekttypen / Projektarten

Projekttypen

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Tier-1
Der Prototyp Tier-1 kennzeichnet den typischen Fall der Hersteller-Klinik-Zusammenarbeit unter Anwendung ausgewählter (oder aller) klinischen Arbeitspakete und mit Unterstützung der Plattform-Kerndienstleistungen sowie Infrastrukturen.

Tier-2
Üblicherweise werden Tier-1-Projekte durch Innovations­dienstleistungen auf technologischer Ebene ergänzt, die von der Plattform systematisch in die Hersteller-Klinik-Zusammenarbeit integriert werden.

Tier-3
Soweit reine Forschungsleistungen mit besonderem wissen­schaftlichen Erkenntnis-und Verwertungs­interesse gesondert anfallen, können diese im Sinne von Verbundvorhaben angegliedert werden.

Projektarten

Auftragsprojekte
Tier-1 und -2 FE+E-Projekte werden als Aufträge durch Hersteller an die Plattform abgewickelt auf Basis eines einzigen Vertragsverhältnisses zwischen einem Unternehmen und dem Plattformbetreiber UniTransferKlinik GmbH, der im Innenverhältnis mit Kliniken und Institute die vertragsgemäße Auftragsabwicklung sicherstellt.

Sollten aufgrund der projektinhaltlichen Leistungen besondere IP-relevante Gesichtspunkte zu berücksichtigen sein, so werden diese vorvertraglich geregelt. Im Übrigen kommen die AGB des Plattformbetreibers zur Anwendung, vorbehaltlich spezifischer Anpassungen mit dem Auftraggeber.

Kooperationsprojekte
Im Falle komplementärer Forschungsleistungen werden die Tier-1 und -2 Auftragsprojekte um eigenständige aber verbundene Forschungsvorhaben ergänzt und bilden dann ein Verbundprojekt. Der Hersteller-Auftrag wird dann um eine Standard-Kooperations­vereinbarung ergänzt, wobei die Gesamtadministration wiederum beim Plattform-Betreiber in einer Hand liegt.

Fördermodalitäten
Soweit Tier-1 und -2-FE+E-Projekte förderfähig sind, werden diese als Hersteller-Einzel- oder -Verbundvorhaben im sog. Easy-AZK-Format beantragt, wobei Plattform-Beteiligten die Antragstellung inhaltlich und formal mit vorbereiten. Die üblicherweise Plattform-Dienstleistung wird unter FE-Fremd­leitungen berücksichtigt.

Die Gesamtkosten eines FE+E-Projektes sind üblicherweise zu 50 % beim Hersteller förderfähig, ggf. mit 10 % KMU-Aufschlag.

Bei Tier-3 Verbundvorhaben stellen Kliniken und/oder Institute zusätzlich eigene AZA-Anträge mit 100 %-Förderung auf die reinen Forschungsarbeiten

In jedem Fall werden Antragstellungen und administrative Abwicklung vom Plattform-Betreiber wirksam unterstützt mit dem Ziel der allseitigen Minimierung des  Verwaltungsaufwand.